Freitag, 13. September 2013
Save a cookie - eat a muffin
Schreibblockaden gibt es, ja.
Aber gibt es auch Backblockaden?
Gehen wir einmal davon aus, es gibt sie.
Meine Backblockaden sind komplizierter Natur.
Natürlich – ich bin ja auch eine Frau, bei uns ist einfach alles kompliziert ^^

Nicht, dass es mir an Einfällen, Ideen oder Motivation mangeln würde – eher das Gegenteil ist der Fall.
Ich plane, und plane, und planeplaneplane – und dann fällt mir etwas noch viel besseres ein. Und während ich in Gedanken Plan 1 auf Eis lege, Idee Nummer 2 ausarbeite, klopfen schon Einfall3-13 an, und bringen mich schier zur Verzweiflung, weil ich plötzlich nicht mehr weiß, was genau ich tun will (und woher ich eigentlich die ganze Zeit dafür nehmen will…)

Ich bin das Kind im Schlaraffenland, das feststellt:
Egal, was es tut, es wird es NIEMALS schaffen, alles auf einmal zu essen!

Dabei möchte ich mich nicht entscheiden… ich möchte mich in meinen Ideen wälzen – und zwar in allen! -, mich durch Möglichkeiten, Unmöglichkeiten wühlen, dabei mein – noch lange nicht ausgereiftes, aber auf dem steigenden Ast befindliches – Können ausser Acht lassen, und mich einfach im Augenblick der Begeisterung suhlen…
Wer setzt mir schon Grenzen?
Naja, okay. Ausser meine Unkreativität vielleicht?
… und mein begrenztes Zeitkontingent?
… und der durchaus nicht endlose finanzielle Rahmen?
… und meine Vernunft, die mir einflüstert: „Laberbacke, Schachtelsatzkönigin, wer zum Teufel soll das alles essen?!???“

Ich stelle fest: Grenzen sind dazu da, ignoriert zu werden!
Die Welt ist voller Möglichkeiten, und so lange ich auf meiner kleinen Tortenweltwolke schwebe, so lange kann mir die reale Welt meinen puderzuckerbestäubten Buckel runterrutschen!


Zur Problemlösung der Backblockade kann ich nur folgendes sagen:

Ich esse ein paar Kekse, gehe schlafen – und entscheide mich morgen neu. Wahrscheinlich für Idee Nummer 65, denn die kam mir im Traum :-)